FANDOM


Berlin ist die Hauptstadt Deutschlands.

Die Stadt ist unter den Kainskindern noch immer entlang der ehemaligen Berliner Mauer geteilt. Sie verfügt über zwei Prinzen, Gustav Breidenstein im Osten und Wilhelm Waldburg im Westen.

Berlin verfügt über 20 Bezirke, von denen sich zwölf im Westen und neun im Osten befinden und die in der Praxis oft von einem Kainiten „regiert“ werden, der jedoch immer noch dem jeweiligen Prinzen unterstellt ist.

Berlin

Stadtbezirke Berlins mit Friedrichshain (1), Lichtenberg (2), Köpenick (3), Mitte (4), Pankow (5), Prenzlauer Berg (6), Treptow (7), Weissensee (8), Charlottenburg (9), Kreuzberg (10), Neukölln (11), Reinickendorf (12), Schöneberg (13), Spandau (14), Steglitz (15), Tempelhof (16), Tiergarten (17), Wedding (18), Wilmersdorf (19), Zehlendorf (20).

Staat Deutschland
Sekte Camarilla mit starker Anarchenpräsenz im Westen
Prinz Gustav Breidenstein (Osten); Wilhelm Waldburg (Westen)
Erstgeborene Ostberliner Rat der Erstgeborenen; Westberliner Rat der Erstgeborenen

GeschichteBearbeiten

Bekannt ist, dass Albrecht der Bär 1134 die Gegend um Berlin besiedelte und Markgraf des Gebietes wurde, das zu dem Zeitpunkt als Nordmark bekannt war. Innerhalb von drei Jahren siedelten sich auch die ersten Kainskinder dort an; ein nachlässiger Kainit, Erik, wurde wegen seiner Nachlässigkeit von dem damaligen Wiener Jäger Karl Schreckt getötet, bevor dieser die Stadt verließ. [1]

1244 folgte die Ventrue Ilse Reinegger aus Belitz und ließ sich in der Stadt nieder. Bereits 1307 wurde sie als Oberhaupt der Kainskinder Obersachsens anerkannt. Während der Inquisition wurde sie jedoch von ihrem Kind Gustav diableriert. Gustav schloss sich daraufhin der Camarilla an und herrschte von da an über das Gebiet. [1]

Gustav war ein strenger und ungerechter Herrscher, der sich das alleinige Recht vorbehielt, Nachkommen, die allesamt Ghule von ihm waren, zu zeugen, und Kainiten vernichten ließ, die sich ihm nicht vorstellten. Als 1575 ein Tremere dieser Praxis zum Opfer fiel, schickte der Clan nach eigener Aussage die Pest sowie ein Schreiben durch den Justikar Karl Schreckt, das dem Prinzen stark davon abriet, die Tremere in irgendeiner Form zu belästigen. Gustav ließ daraufhin Karl Schreckt pfählen und sandte ihn mit einer an den Pfahl gebundenen Entschuldigung an den Rat der Tremere in Wien. Das Verhältnis zwischen den Tremere und Gustav ist daher sehr schwierig, und auch die Kainiten Berlins sahen sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass Gustav zwar sehr mächtig, aber auch wahnsinnig war. [2]

Während des Dreißigjährigen Krieges jedoch war es den Ventrue und Tremere möglich, ihre Differenzen zu begraben, um gegen ihre Feinde, unter anderem die Brujah, Toreador und den Sabbat, zu kämpfen. Nach dem Krieg jedoch gab Gustav den Tremere die Schuld an dem Schaden, den die Stadt während des Krieges genommen hatte. Er bediente sich zudem des Kurfürsten Georg Wilhelms, um die Stadt nach seinen Vorstellungen zu formen, sodass sie zu einer der wichtigsten Städte Europas wurde, auch als das Kurfürstentum zu Preußen wurde. [3]

Am 23. Dezember 1740 stieß die preußische Armee auf österreichisches Gebiet, konnte Wien jedoch wegen der Toreador und deren bayerischer Hilfe nicht erobern, wofür Gustav ebenfalls die Tremere verantwortlich machte. Mit dem Ziel, die Stadt zu fördern, ließ er jedoch zunehmend Mitglieder anderer Clans als der Ventrue in Berlin leben. Die Industrialisierung der Stadt vertrieb zudem die Garou, die lange in den Wäldern gelebt hatten; Gustav ließ sie zusätzlich aufspüren und töten, sodass 1786 die meisten Garou vernichtet oder vertrieben worden waren. [3]

Als drei Toreador Gustavs Malversuche kritisierten, ließ er sie pfählen und vernichten, wofür die Toreador Napoleons Truppen, die am 27. Oktober 1806 in Berlin einmarschierten, unterstützten, wodurch diese einige Jahre in der Stadt bleiben konnten und die Kunstschätze plünderten. Kurz vor Napoleons Aufbruch nach Russland nahmen die Toreador Gustavs Entschuldigungen an; er opferte drei seiner Nachkommen und gestattete den Toreador, in der Stadt nach Belieben ein- und auszugehen, sofern sie sich ihm sofort vorstellten. [4]

Die kainitische Bevölkerung Berlins wuchs in der Zeit danach zusehends. Dies kam nicht durch weitere Zeugungen zustande, da Gustav diese verboten hatte, sondern durch massive Einwanderung. An Gustavs Seite arbeitete sein Kind Wilhelm Waldburg, der selbst auf die Herrschaft Berlins spekulierte, Gustav dennoch ein treuer und fähiger Berater war. Er stellte sich ebenfalls mit den mächtigsten Mitgliedern der zahlreichen Clans, die Berlin besiedelt hatten, gut. 1848 durchkreuzte er zudem zahlreiche Pläne des Sabbat und der Anarchen. [5]

In den folgen Jahren wurden die deutschen Staaten mittels der Kriege mit Dänemark, Österreich und Frankreich vereinigt.[6] Gustav war maßgeblich an der Einigung der zahlreichen deutschen Staaten beteiligt und lenkte die Aufmerksamkeit der anderen deutschen Prinzen auf die Tremere und Toreador, um Frankreich zu schaden und die Notwendigkeit der Macht der Ventrue zu betonen. [7]

Etwa zur gleichen Zeit setzte sich eine Verschwörung von Kainiten, die nicht dem Clan Ventrue angehörten, dafür ein, Berlin für Mitglieder anderer Clans auch machtpolitisch attraktiver zur machen. Allen voran die Toreador Anntoinette und der Tremere Maxwell Ldescu waren daran beteiligt. Zudem gab es einigen Widerstand gegen die Einigung der deutschen Staaten. Der einzig nennenswerte Widerstand allerdings kam von einer Organisation der Malkavianerin Sophia Lustig, die sich auch gegen Gustav einsetzte. [8]

Als Otto von Bismarck Gustavs Angebot der Kusses ablehnte und Gustav ihn deshalb aus seinem Amt entlassen ließ, verbreitete Wilhelm diese Kunde unter den einflussreichen Kainiten der Stadt. 1902 wurde die erste U-Bahn-Linie der Stadt eröffnet, was Wilhelm zudem Zugang zur Kanalisation und damit zu den Nosferatu verschaffte. Durch den Kontakt zu Wilhelm erlangte auch Ellison Humboldt, Berlins Ahn der Nosferatu, größere Macht. Wilhelm bezahlte die Nosferatu zum einen für Informationen, zum anderen für die Verbreitung falscher Tatsachen und sicherte sie sich so größere Achtung in der Stadt. [9]

Die Tremere und Ventrue lösten schließlich den ersten Weltkrieg aus. Als 1915 die Lusitania, ein amerikanischer Kreuzer, auf dem sich zusätzlich zur Besatzung zwei Kainiten befanden, gesprengt wurde, sorgten die Ravnos und Brujah dafür, dass die Vereinigten Staaten ab 1917 ebenfalls am Krieg teilnahmen. Als etwas über ein Jahr später der Krieg endete und das Deutsche Reich sowie Berlin finanziell ruiniert waren, versuchten die Deutschen mit Unterstützung der sowjetischen Brujah erneut, die Stadt an sich zu reißen, waren dabei jedoch nicht erfolgreich. [10]

Nach dem ersten Weltkrieg berief Wilhelm einen Rat der Erstgeborenen ein und sorgte dafür, dass die Demokratie in Deutschland Einzug hielt. Tatsächlich hatte er die Macht über Berlin, Gustav herrschte nur noch offiziell. [10]

Die Demokratie blieb jedoch nicht lange: Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, am 23. März des gleichen Jahres erlangte die NSDAP die deutsche Herrschaft. Heinrich Himmler, einer der engsten Vertrauten Hitlers, war zudem Gustavs Ghul. Dies versetzte Wilhelm nahezu den Todesstoß, und auch der Rat der Erstgeborenen wurde abgesetzt. [10]

1940 traf Gustav sich zudem erstmals mit Adolf Hitler, die sich von da an regelmäßig trafen. Adolf Hitler widerstand jedoch Gustavs Versuchen der Beherrschung oft, sodass Gustav andere übernatürliche Spezies verdächtigte, Hitler ihrerseits zu beeinflussen. Gerüchten zufolge führte eine Beeinflussung Hitlers durch Wilhelm dazu, dass Hitler in seinen letzten Tagen wahnsinnig wurde. Etwa zur gleichen Zeit machten Gerüchte um Experimente der Nationalsozialisten an Kainiten die Runde. Belege für dieses Projekt Werwolf genannte Unterfangen wurden jedoch nie gefunden. [11]

Hitler überfiel im Krieg regelmäßig verschiedene Bibliotheken, sodass die Magi ihm irgendwann Rache schworen. Auch die Garou kehrten zusehends nach Berlin zurück, und die Nachfahren des Fenris forderten gemeinsam mit dem Gangrel Daryl Lutz den Grunewald zum Tausch gegen Frieden zwischen den Garou und den Kainiten ein. Dies war umso leichter, da der Krieg viele Kainiten vernichtete und es den Garou daher besonders leicht war, sie einzuschüchtern. [11]

Kurz vor Kriegsende täuschte Himmler, der wenige Monate zuvor von einem Tremere den Kuss empfangen hatte, seinen Tod vor. Nach dem Krieg teilten die Aliierten die Stadt in vier Teile, sodass Gustav die Macht über Berlin als ganzes verlor. Später teilten sie Deutschland in zwei Teile, wovon auch Berlin betroffen war, und am 7. Oktober 1949 wurde offiziell die DDR gegründet. Gustav erhielt das östliche Berlin und verbündete sich mit den Brujah, die ihn unter ein Blutsband zwangen. Im Westen erhielt wenig später Wilhelm die Macht. [12]

Für viele Neugeborene war die Teilung inakzeptabel. Der Brujah Dieter Kotlar etwa schlug den Berliner Kainiten ein Viertes Reich vor; er erhielt lediglich Spott und Häme, sodass er sich zwar offiziell zurückzog, seine Idee aber im Geheimen weiter verfolgte und schließlich das Letzte Reich, eine der Ideologie Hitlers zugewandte Vereinigung, gründete. Wenig später wurde die Gegenbewegung Schwarze Rose gegründet, und auch die Jagdpartie unter Himmler zählt zu den Widersachern des Letzten Reichs. Besonders in den 60ern und 70ern kämpfte die Schwarze Rose mit Hilfe der Studenten gegen die Bemühungen des Letzten Reichs. [13]

Im Westen regierte Wilhelm auf eine sehr liberale Weise und unterstützte die Camarilla vollkommen. Gustav ließ mehrere Anschläge auf Wilhelm verüben, denen er dank der Nosferatu, die ihn wegen seiner Freundlichkeit ihnen gegenüber schätzten, entkam.[14] Einige Brujah versuchten in der Zeit, die Revolution in den Westen zu holen, scheiterten allerdings dank der Amerikanisierung. [15]

1961 begann der Bau der Berliner Mauer durch Gustav und die Brujah, die dadurch die Intervention Westberlins und die Sammlung von Informationen durch die Nosferatu verhindern wollten. Wilhelm bat zudem die Tremere, Schutzzauber auf die Mauer zu legen, um so von Infiltrationsversuchen des Ostens zu erfahren; allerdings wirkt dieser Schutzzauber in beide Richtungen. Die Nosferatu fanden dennoch Wege über die Mauer und dienten schließlich beiden Prinzen als wertvolle Informationsquelle. [16]

Zunehmend begannen jedoch die Nosferatu, Gustav falsche Informationen zu überbringen, sodass dieser vollkommen unvorbereitet für den Mauerfall am 9. November 1989 war. Er ließ jedoch den Beginn des Abrisses der Mauer am 13. Juni 1990 zu. [17]

Dank des Erwachens Baba Yagas 1990 verschwanden viele östliche Brujah, sodass Gustav in der Praxis auf sich gestellt war. Dennoch gelang es ihm, sich neben Wilhelm als Prinz Berlins zu etablieren. Die Teilung hatte dazu geführt, dass Berlin nicht bloß zwei Prinzen besaß, sondern auch zwei Räte der Erstgeborenen sowie zwei verschiedene kainitische Gruppen, die jeweils an unterschiedliche Gegebenheiten gewohnt waren. Die Camarilla hat aus diesen Gründen ein sehr wachsames Auge auf Berlin und es ist wahrscheinlich, dass sie früher oder später eingreifen wird. [17]

Politische LageBearbeiten

Die Prinzen West- und Ostberlins haben sehr unterschiedliche Herrschaftsstile. Wilhelm im Westen ist wesentlich liberaler als Gustav im Osten, was sich zum Beispiel in einer „Politik der offenen Tür“ zeigt, die einen großen Strom an zuwandernden Kainskindern bedingt. Beide Prinzen werden von den Kainiten in ihrer jeweiligen Stadthälfte unterstützt, aber die Überbevölkerung sowohl unter Seths- als auch Kainskindern macht die Durchsetzung ihrer Autorität schwierig. In beiden Stadthälften ist die Erschaffung neue Nachkommen untersagt. [18]

Ein weiterer entscheidender Unterschied der Herrschaftsstile liegt in den Strafen; in Westberlin sind Blutsbande und Verbannung typisch, im Osten der Endgültige Tod.[18] Der Berliner Sabbat ist derzeit mit acht Mitgliedern vertreten.[19] Die de facto noch immer bestehende Teilung der Stadt, die vielen verschiedenen politischen Splittergruppen und das historisch durch die Vernichtungen im Zweiten Weltkrieg bedingte junge Alter vieler „Ahnen“ Berlins bedingen eine sehr angespannte politische Lage und bisweilen eine Gefährdung der Maskerade, weshalb ein Eingreifen der Camarilla wahrscheinlich ist.[20] Die Berliner Kainskinder fürchten ein Eingreifen der Camarilla sehr, da diese möglicherweise nicht einmal einen der bestehenden Prinzen, sondern einen völlig neuen Prinzen einsetzen werden.[21] Die Flughäfen in Tempelhof und Reinickendorf, an denen Justikare vermutlich als erstes gesichtet werden könnten, werden aus diesem Grund von Bediensteten beider Prinzen überwacht. Tatsächlich befinden sich jedoch bereits Agenten und Gefolgsleute Karl Schreckts persönlich in der Stadt und berichten. [20]

Da die Toreador in Paris noch immer einen Groll gegen Berlin hegen, drängen Francois Villon und seine Verbündeten besonders auf ein Eingreifen der Camarilla. Sie sind dabei jedoch so subtil, dass sie die Verantwortung den Tremere und Karl Schreckt zuschieben können, da sie Gustavs Rache fürchten. Den Herrschern Hamburgs dagegen ist eine geteilte Stadt nur Recht, da dadurch Hamburgs Vormachtstellung sowohl unter Kains- wie auch unter Sethskindern aufrecht erhalten werden kann. [20]

Die Anzahl der Mitglieder verschiedener Clans ist sehr ungleich verteilt. In Kreuzberg siedeln sich zunehmend Setiten und Assamiten an, was von Wilhelm toleriert, vom Nosferatu Ellison jedoch sehr kritisch gesehen wird.[22] Ravnos sind ein recht häufiger Anblick in Berlin; die dortigen Ravnos sind als die Karawane bekannt.[20] Brujah gibt es in der Stadt nur noch wenige, da die meisten nach verschwundenen Clansmitgliedern in der Sowjetunion suchen. Die meisten Brujah, die noch in der Stadt geblieben sind, haben ihre Zufluchten meist im Westen und verkehren meist mit jüngeren Anarchen wie mit der Schwarzen Rose und bisweilen auch mit dem Letzten Reich. Dadurch treibt er die Unzufriedenheit in Westberlin an. [23] Die Anzahl der Brujah wird noch von der Anzahl der Gangrel unterboten, da die meisten von ihnen Berlin verließen, als die ersten größeren Mengen an Kainskindern zuzog. Von Danielle Diron abgesehen sind die meisten von ihnen politisch neutral.[24]

Caitiff gibt es in Berlin offiziell keine; jene, die zugeben, einer zu sein, werden rasch vernichtet, da die Berliner Kainiten der Auffassung sind, die liberale Haltung gegenüber Caitiff sei einer der Hauptgründe für die Unruhen in den Vereinigten Staaten und dem Rest Amerikas. Dennoch glauben einige, die Malkavianer beherbergten einige Caitiff, doch dies konnte bisher nicht bewiesen werden.[24]

Die Malkavianer bilden den zweitgrößten Klüngel der Stadt und sind politisch sehr aktiv. Einmal in der Woche treffen sie sich und ziehen Hälmchen; der, der das kürzeste Hälmchen zieht, entscheidet, wie der Clan diese Woche politisch steht. Manchmal schließen sie sich aus Spaß dem Letzten Reich an. Sie haben zudem schon Blutjagden gegen jene ausgerufen, die sie beleidigt haben. Sowohl Gustav als auch Wilhelm verachten sie. [25] Dennoch besitzen sie ein beachtliches Spionagenetzwerk, welches nach Regeln Ellisons aufgebaut wurde und dessen Informationen an ihn weitergegeben werden. Er setzt sich dafür politisch für die Malkavianer ein. Dies ist der Grund, aus dem die Malkavianer politisch nicht angegriffen werden; damit würde ein Versprechen gebrochen werden, dass Ellison gegeben wurde, was die Offenbarung vieler unangenehmer Informationen zur Folge haben könnte. [26]

Die Nosferatu sind in Berlin sehr geschätzt, da sie als nützliche Informanten betrachtet werden und auch fürs Lügen bezahlt werden können. In keiner anderen europäischen Stadt wird der Clan so sehr geachtet wie in Berlin, auch wenn de facto der sogenannte Wahre Rat der Erstgeborenen den Informationsfluss der Stadt kontrolliert. [27] Da der Clan davon abhängig ist, sowohl Ost als auch West mit Informationen zu beliefern, ist sehr sehr daran interessiert, die Spannungen so lange wie möglich aufrecht zu erhalten. [28] Er bereit zudem die mögliche Ankunft Baba Yagas vor.[29]

Anders die Toreador, die im wesentlichen zu Wilhelm tendieren. Nur wenige leben im Osten; diese sind der Auffassung, dass die bedrohliche Atmosphäre und Gustav harter Herrschaftsstil eine künstlerisch inspirierende Spannung erzeugen. Oft halten die Toreador beider Stadthälften sich in den verschiedenen Museen auf; sie sind zudem berüchtigt für die Gerüchte, die sie in die Welt setzen. [30] Zudem haben sie sich dem Schutz von Kunstwerken verschrieben. [31]

Die Tremere haben, obwohl sie gering an der Zahl sind, keinen geringen Einfluss in Berlin. Ebenso wie die Nosferatu verfügen sie über Informationen, über die sonst niemand verfügt. Sie geben sich politisch neutral.[32] Die Ventrue dagegen sind politisch sehr aktiv und jeder von ihnen glaubt in Wahrheit, den besten Prinzen stellen zu können. Die meisten von ihnen leben im Westen, gedenken jedoch Gustavs Herrschaft, unter der es eine solche Menge an Mitgliedern wertloser Clans, besonders Malkavianer und Nosferatu, sowie eine solche Macht der Anarchen, nicht gegeben hätte. Trotzdem erinnern sie sich auch an die harten Aspekte seiner Herrschaft, und an die Furcht, die sie begleitete. Der Clan als ganzes ist im „Krieg der Prinzen“ gespalten. [33][34]

Interessante OrteBearbeiten

Die meisten Bezirke Berlins verfügen über eine Reihe von interessanten Orten, die zum Beispiel historischen oder okkulten Wert für Seths- wie Kainskinder gleichermaßen besitzen. Diese Orte werden im jeweiligen Artikel über den Bezirk beschrieben. Die Stadt verfügt neben sehr vielen Clubs und Bars, die auch für Kainiten interessant sind, über eine Reihe von Museen, von denen einige auch nachts offen sind. Diese sind allesamt Elysium; jene in Ostberlin sind allerdings, da die Stadt nur über einen Toreador verfügt, weniger gut geschützt.

QuellenBearbeiten

  1. 1,0 1,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 9
  2. VTM: Berlin bei Nacht, S. 9 f.
  3. 3,0 3,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 10
  4. VTM: Berlin bei Nacht, S. 10 f.
  5. VTM: Berlin bei Nacht, S. 11
  6. cMET: Vampire by Gaslight, S. 173
  7. VTM: Berlin bei Nacht, S. 11 f.
  8. cMET: Vampire by Gaslight, S. 174
  9. VTM: Berlin bei Nacht, S. 12
  10. 10,0 10,1 10,2 VTM: Berlin bei Nacht, S. 13
  11. 11,0 11,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 14
  12. VTM: Berlin bei Nacht, S. 14 f.
  13. VTM: Berlin bei Nacht, S. 15
  14. VTM: Berlin bei Nacht, S. 15 f.
  15. VTM: A World of Darkness Second Edition
  16. VTM: Berlin bei Nacht, S. 16 f.
  17. 17,0 17,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 17
  18. 18,0 18,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 37
  19. VTM: Berlin bei Nacht, S. 71
  20. 20,0 20,1 20,2 20,3 VTM: Berlin bei Nacht, S. 95
  21. VTM: Berlin bei Nacht, S. 81
  22. VTM: Berlin bei Nacht, S. 26
  23. VTM: Berlin bei Nacht, S. 37 f.
  24. 24,0 24,1 VTM: Berlin bei Nacht, S. 42
  25. VTM: Berlin bei Nacht, S. 45
  26. VTM: Berlin bei Nacht, S. 94
  27. VTM: Berlin bei Nacht, S. 86
  28. VTM: Berlin bei Nacht, S. 49
  29. VTM: Berlin bei Nacht, S. 94 ff.
  30. VTM: Berlin bei Nacht, S. 53
  31. VTM: Berlin bei Nacht, S. 96
  32. VTM: Berlin bei Nacht, S. 58 f.
  33. VTM: Berlin bei Nacht, S. 62 f.
  34. VTM: Berlin bei Nacht, S. 96 f.

Störung durch Adblocker erkannt!


Wikia ist eine gebührenfreie Seite, die sich durch Werbung finanziert. Benutzer, die Adblocker einsetzen, haben eine modifizierte Ansicht der Seite.

Wikia ist nicht verfügbar, wenn du weitere Modifikationen in dem Adblocker-Programm gemacht hast. Wenn du sie entfernst, dann wird die Seite ohne Probleme geladen.

Auch bei FANDOM

Zufälliges Wiki