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Entwickler Nihilistic Software
Publisher Activision
Engine Nod engine
Plattform Windows, Mac
Veröffentlichung 7. Juni 2000
Genre RPG
Altersfreigabe USK 12; ELSPA 15+; ESRB M; OFLC M
Vampire: Die Maskerade – Redemption, kurz Redemption oder VTMR, ist eines der auf Vampire: Die Maskerade basierenden Videospiele. Entwickelt wurde es von Nihilistic Software. White Wolf haben sehr eng mit Nihilistic zusammengearbeitet und die Handlung wurde von Daniel Greenberg mitverfasst. Es gewann 1999 den Game Critics Award der E3 für das beste RPG.

HandlungBearbeiten

Die Handlung dreht sich um den Franzosen Christophe Romuald, einem sterblichen Kreuzritter. Er wurde im Kampf verletzt und in einem Konvent in Prag zurückgelassen, wo er von der Nonne Anezka versorgt wurde, in die er sich verliebt, was diese erwidert. Er erfährt dabei, dass die Stadt des Nachts von Szlachtas heimgesucht wird und begibt sich in die Silberminen, um die Stadt von ihnen und der Tzimisce Ahzra zu befreien.

Christophe wird daraufhin von der Stadt als Held gefeiert, doch bald wird das Kloster von Wiedergängern angegriffen. Da Erzbischof Geza Christophe die Schuld dafür gibt und zudem die Liebe zwischen Anezka und Christophe verhindern möchte, weist er ihn an, die Stadt des Nachts vor weiteren Wesen zu beschützen. Dabei empfängt er von der Brujah Ecaterina, die zu den Prometheern gehört, den Kuss. Christoph leidet sehr unter dieser Gottlosigkeit, doch hilft Ecaterina, ihre prometheeischen Ziele zu erreichen. Seine Liebe zu Anezka gibt er dabei nicht auf.

Anezka gerät schließlich in die Fänge der Tzimisce und wird gezwungen, den Tzimisce zu dienen. Als Christophe in Starre fällt und nach fast neunhundert Jahren in London erwacht, hat er die Hoffnung auf sie fast aufgegeben, doch nun muss er das Erwachen des Methusalems Vukodlak verhindern, der den Platz der Vorsintflutlichen einzunehmen plant.

Setting und GameplayBearbeiten

Der erste Teil des Spiels spielt im Mittelalter, um 1100 herum, in Prag und Wien. Nach diesem Teil verfällt Christophe in Starre und erwacht 1999 in den modernen Nächten, wo er seine Reisen in London und New York fortsetzt.

Das Spiel hält sich eng an die P&P-Vorlage; viele ihrer Aspekte werden ausführlich durch Dialoge erläutert. Bis auf die Ravnos werden alle Clans erwähnt und im Multiplayermodus sind viele davon spielbar. Neben Kainiten kommen andere Übernatürliche vor, darunter verschiedene Arten von Ghulen, Zombu, Geister und Garou. Humanität spielt eine Rolle, sie kann durch Töten verloren und durch Dialoge gewonnen werden. Sie bestimmt ebenfalls den Ausgang des Spiels; es gibt drei verschiedene Enden.

Redemption ist zwar als RPG konzipiert, es wird jedoch viel gekämpft und es enthält recht wenige Rätsel. Die Handlung ist sehr linear und die verschiedenen Dialogoptionen haben wenig Einfluss auf sie. Ein Multiplayermodus via LAN existiert; in diesem hat ein Spielleiter die Möglichkeit, NPCs als Charaktere zu verwenden und ihnen Dialoge zu geben. Das Spiel kann dabei zudem so umgebaut werden, dass es der Session dienlich ist. Der Multiplayermodus erlaubt zudem die Schaffung eigener Charaktere, im Singleplayer jedoch können nur Christophe und seine Verbündeten gespielt werden. Diese können allerdings durch das Verteilen von Erfahrungspunkten den eigenen Wünschen angepasst werden.

Fähigkeiten, Vor- und Nachteile sowie Tugenden bis auf Menschlichkeit existieren nicht. Alle neun Attribute sind vorhanden und wirken sich zuweilen auf die Verfügbarkeit verschiedener Disziplinen aus. Attribute reichen dabei von 20 bis 100.

Jedes Level der Disziplinen reicht von null bis fünf, die mit steigendem Level die Wirksamkeit oder Länge der Disziplin erhöhen oder die Blutkosten senken. Die Disziplinen und Level selbst haben in der Regel die gleichen Namen wie in der P&P-Vorlage. Die meisten werden im Laufe des Spiels automatisch gelernt, wenige andere durch das Lesen von Büchern. Eine dieser Disziplinen ist Thaumaturgie; Pfade, die zur Verfügung stehen, sind der Pfad des Blutes, Lockruf der Flammen (welcher allerdings auch automatisch von Serena gelernt wird) und Hände der Vernichtung. Zusätzlich lassen sich Rituale erlernen.

Blut kann man von Sterblichen oder anderen Kainiten, auch von den eigenen Verbündeten, erlangen; zudem gibt es die Möglichkeit, Blut in Form von Päckchen, Flaschen oder Ratten zu finden oder zu kaufen. Kainiten Blut zu entziehen lässt den Charakter keine Menschlichkeit einbüßen und hat auch keinen weiteren Effekt; Diablerie mit Konsequenzen ist nur an einer Stelle im Spiel möglich. Der Charakter hat allerdings die Möglichkeit, in Raserei zu verfallen.

Historische AkkuratesseBearbeiten

Wie in der ersten Cutscene erwähnt wird, spielt sich der erste Teil der Handlung im Jahre 1141 ab. Otakar wird dabei als der König von Prag benannt; tatsächlich regierte dieser jedoch von 1192 bis 1230. Es ist zudem zu erwähnen, dass die Ringstrasse in Wien erst im neunzehnten Jahrhundert erbaut wurde und Rüstungen wie die, die man im Spiel erwirbt, nicht vor dem fünfzehnten Jahrhundert existierten.

Zusätzlich existieren Ungereimtheiten in Bezug auf die Welt der Dunkelheit; Josef Zvi und Ecaterina treten bereits auf, auch wenn diese laut Transylvanien bei Nacht erst 1160 und 1150 den Kuss empfingen.

Dennoch finden sich im Spiel einige subtile und korrekte historische Verweise: Libussa, eine Gehilfin Vukodlaks, erhielt ihren Namen von der sagenumwobenen und mit hellseherischen Fähigkeiten gesegneten Gründerin Prags und Anezka oder Agnes von Böhmen ist der Name einer tschechischen Klostergründerin und Heiligen. Es finden sich einige mehr solcher Verweise, wie die Zerstörung des Schlosses Vysherad – obwohl sich diese im Spiel früher ereignet, finden sich durchaus Parallelen zur Realität.

Patches und ModsBearbeiten

Ursprünglich konnte man das Spiel nur im Kloster und in der eigenen Zuflucht speichern. Das Spiel speicherte zudem an jeder neuen Map automatisch. Ein offizieller Patch, der diverse Bugs und Schwachstellen der AI behebt, macht das Speichern allerdings zu jedem Zeitpunkt möglich. Ein weiterer inoffizieller Patch existiert; dieser räumt einige technische Fehler aus und erlaubt die Schaffung eigener Maps. Für Redemption existieren zudem diverse Mods, begünstigt dadurch, dass Nihilistic einen offiziellen Mod Devolopers Kit veröffentlichten.

LinksBearbeiten


Videospiele auf Basis der Klassischen Welt der Dunkelheit
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